Themenfeld Inklusion

Zu diesem Themenfeld sind folgende Kriterien priorisiert:

Die Kenntnis des Schulrechts (zum Beispiel Schulgesetz, Verordnungen, Erlasse) sowie der Regelungen der Schulträger gibt Sicherheit und ermöglicht das Erkennen von Handlungsspielräumen. Vorgaben werden in ihrer schulischen Relevanz aufgearbeitet. Für das Aufgreifen von rechtlichen Regelungen ist die Informationsweitergabe von der Schule sichergestellt (zum Beispiel Kenntnisnahme des Amtsblatts, Tagesordnungspunkte in der Gremienarbeit). Für die Umsetzung knüpft sie an vorhandene Prozesse und Strukturen an.
  • Schulformrelevante, wiederkehrende Prozesse basieren in transparenter Weise auf schulrechtlichen Grundlagen. Informationen sind für die Bediensteten leicht zugänglich (zum Beispiel Abschlussprüfungen, Förderpläne, Nachteilsausgleich, Praktika, Zentrale Lernstandserhebungen).
  • Die Schule nutzt Gestaltungsspielräume für die Lernentwicklung der Schülerinnen und Schüler (zum Beispiel Formen der Leistungsnachweise, Kontingentstundentafeln, Gestaltung der Hausaufgaben).
  • Die Ausgestaltung rechtlicher Gestaltungsspielräume ist Gegenstand der Gremienarbeit (zum Beispiel Grundsätze der Leistungsbewertung).
  • Aus Kerncurricula wird ein Curriculum zur Gestaltung schulspezifischer Lehr-Lernprozesse erstellt, das sich an den Schülerinnen und Schülern der Schule orientiert.
  • Es sind Strukturen etabliert, die die termingerechte sowie verlässliche Erinnerung an rechtliche Regelungen gewährleisten (zum Beispiel bei Übergängen in weiterführende Systeme, Erlass zu den Zentralen Lernstandserhebungen, Erlass zum Zentralabitur).
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[keine ergänzende Erläuterung zum Themenfeld]
  • Die schulischen Konzepte sowie die schulinternen Regelungen orientieren sich am Gedanken der Inklusion und greifen in ihrer Begründung die Lebenswelt und die Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler auf (zum Beispiel beim Förderkonzept, bei Konzepten zur Binnendifferenzierung).
  • Der Einsatz der Ressourcen und die Raumnutzung berücksichtigen den Gedanken der Inklusion (zum Beispiel visuelle, körperliche und akustische Barrierefreiheit im Bereich von Gebäude und Gelände).
  • Der Einsatz spezifischer sächlicher Ressourcen für die Inklusion ist für die Schulgemeinde nachvollziehbar abgebildet.
  • Gegebenenfalls werden systematisch Sicherheitsvorkehrungen sowie besondere Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung aufgegriffen.
  • Der Einsatz der Förderschullehrkräfte im Rahmen ihres Einsatzes im Beratungs- und Förderzentrum orientiert sich an den regionalen Kooperationsvereinbarungen im inklusiven Schulbündnis (iSB).
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Schulinterne Regelungen werden hauptsächlich in den dafür relevanten Gremien beschlossen. Sie konkretisieren die Ausgestaltung der Vorgaben und des schuleigenen Leitbilds beispielsweise in Form von schulinternen Curricula, Konzepten oder der Schulordnung. Ziel ist die Herstellung von gemeinsamen Arbeitsgrundlagen im Sinne einer verlässlichen Schul- und Unterrichtsqualität. Es wird turnusgemäß die Umsetzungspraxis erhoben und reflektiert. Bei Bedarf erfolgen Anpassungen.
  • Schulinterne Regelungen sind für die Lehrkräfte leicht zugänglich und übersichtlich dokumentiert (zum Beispiel Beschlusssammlung im Intranet).
  • Curricula, Prozessübersichten und Beschlusssammlungen werden kontinuierlich weiterentwickelt und gepflegt. Es sind entsprechende Prozesse und Verantwortlichkeiten an der Schule festgelegt.
  • Schulinterne Regelungen sind handlungsleitend und Ausgangspunkt bei der Fortschreibung weiterer Regelungen.
  • Beschlüsse sind handlungsleitend für die Gremienarbeit (zum Beispiel Berücksichtigung der Beschlüsse der Gesamtkonferenz für die Fachkonferenzarbeit, inhaltlicher Ausgangspunkt für Folgebeschlüsse).
  • Vorhandene Strukturen der Kooperation und Kommunikation werden für das Reflektieren und Fortschreiben von schulinternen Regelungen genutzt (zum Beispiel Fachkonferenzen).
  • Die Umsetzungspraxis schulinterner Regelungen ist periodisch Gegenstand der Reflexion im Kollegium (zum Beispiel bezüglich der Kriterien der Leistungsbewertung, der Schulordnung).
  • Es liegen schulinterne Curricula vor, die kontinuierlich hinsichtlich der Passung zu den Schülerinnen und Schülern mit ausgearbeiteten Lernsituation und Materialien konkretisiert und fortgeschrieben werden. Darin sind Priorisierungen zu zentralen fachlichen Inhalten sowie zur fachspezifischen Berücksichtigung digitaler Medien enthalten.
  • Konzepte zur Förderung von überfachlichen Kompetenzen werden realisiert, bilanziert und fortgeschrieben (zum Beispiel zur Medien-, Lern- oder Sozialkompetenz).
  • Schulinterne Regelungen zielen auf die vergleichende Erfassung von Lernständen zwischen den Lerngruppen, um besondere Lücken im Sinne der Bildungsgerechtigkeit schließen zu können.
  • Konzepte zur kompensatorischen Förderung sind entwickelt und werden in der schulischen Praxis angewandt (zum Beispiel Teilleistungsschwächen, Sprachförderung).
  • Schulinterne Regelungen zu zieldifferenten Lehr-Lernprozessen mit der entsprechenden Leistungsbewertung werden im schulischen Alltag realisiert (zum Beispiel bei Inklusionsmaßnahmen).
  • Konkretisierungen der fachlichen und überfachlichen Leistungsanforderungen sowie Kriterien der Leistungsbewertung sind von der Schule beschlossen. Die Umsetzung wird von den Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und Sorgeberechtigten als verlässlich erlebt.
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[keine ergänzende Erläuterung zum Themenfeld]
  • Die Konzepte und schulinternen Regelungen zielen erkennbar auf die Umsetzung einer inklusiven Schule (zum Beispiel Raumkonzept), werden regelmäßig reflektiert oder evaluiert und weiterentwickelt.
  • Der Prozess der Förderplanentwicklung und -fortschreibung ist an der Schule definiert und transparent.
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Bei der Personalentwicklung durch die Schulleitung wird eine berufsbegleitende und praxisnahe Weiterentwicklung des pädagogischen Personals mit den Zielen und Inhalten des Schulprogramms und des schulischen Alltags verbunden. Dazu verknüpft die Schulleitung den Aufbau von Wissen und Kompetenzen mit der schulischen Qualitätssicherung (zum Beispiel hinsichtlich der Fächer, der notwendigen Expertisen, der inhaltlichen Absicherung bei Personalwechsel). Auf die Passgenauigkeit zwischen Qualifizierungsbedarf und Wahl der Fortbildungsmaßnahme wird geachtet. Idealerweise gelingt eine gewinnbringende Zusammenführung der schulischen Erfordernisse und der persönlichen Entwicklungsziele der Lehrkräfte.
  • Die Schulleitung verschafft sich einen Überblick über die Kompetenzen der Lehrkräfte, gleicht diese mit den schulischen Entwicklungsschwerpunkten und fachlichen Notwendigkeiten ab und stellt in den zuständigen Gremien resultierende Fortbildungsplanungen zur Abstimmung.
  • Die Schulleitung kommuniziert transparent den personellen Entwicklungsbedarf anhand der fachlichen Erfordernisse und des Schulprogramms der Schule (zum Beispiel Medienbildungskompetenz).
  • Die Schulleitung sorgt dafür, dass das gesamte Spektrum von Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zielgerichtet im Kollegium genutzt wird (zum Beispiel Qualifizierungsmaßnahmen, Berücksichtigung externer Anbieter, schulinterne Fortbildung, pädagogische Tage).
  • Bedarfsbezogen erhalten Lehrkräfte Unterstützung (zum Beispiel Fortbildung, kollegiale Fallberatung, Teamzusammensetzung).
  • Die Schulleitung fördert Personal mit Interesse an Führungsaufgaben (zum Beispiel durch Ermutigung zur Teilnahme an entsprechenden Qualifizierungsprogrammen, Vergabe von Führungsaufgaben).
  • Bei neuen Herausforderungen wirbt die Schulleitung innerhalb des Kollegiums und stellt nach Möglichkeit Ressourcen zur Verfügung und weist auf entsprechende Qualifizierungsangebote hin (zum Beispiel im Bereich von Inklusion, Medienbildungskompetenz).
  • Die Schulleitung hat einvernehmlich mit der Personalvertretung ein Verfahren für Jahresgespräche entwickelt (zum Beispiel zu Inhalten, Ablauf, Vorlagen). Sie ermutigt zur Nutzung der Jahresgespräche (zum Beispiel durch Hinweise auf Konferenzen) und schafft mit individuellen Zielvereinbarungen Verbindlichkeit.
  • Die Schulleitung sorgt dafür, dass an den Schaltstellen der Schulqualitätsentwicklung notwendige Expertise vorhanden ist oder aufgebaut wird (zum Beispiel in der Steuergruppe, im Evaluationsteam, beim Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Umgang mit Feedback).
  • Lehrkräfte und weiteres Personal fühlen sich individuell von der Schulleitung mit ihren Kompetenzen wahrgenommen und unterstützt. Sie haben Vertrauen und schätzen den sensiblen Umgang.
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[keine ergänzende Erläuterung zum Themenfeld]
  • Die Schulleitung sorgt beim Einsatz der Förderschullehrkräfte für die partizipative Entwicklung von nachvollziehbaren und transparenten Kriterien.
  • Die Schulleitung fördert aktiv die Fort- und Weiterbildung der schulisch Mitarbeitenden im Bereich der Inklusion (zum Beispiel (Förder-)Lehrkräfte, Schulleitungsmitglieder, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen).
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Die diagnostische Kompetenz ermöglicht in Lernprozessen strukturiert zu beobachten, Arbeitsergebnisse der Schülerinnen und Schüler zu analysieren, Diagnosegegenstände zu identifizieren und Diagnoseinstrumente bewusst einzusetzen. Lehrkräfte nutzen die Ergebnisse, um die Schülerinnen und Schüler gezielt zu fordern und zu fördern. Dabei handeln sie auf der Basis von Konzepten und Beschlüssen, die Anlässe zur Diagnose berücksichtigen (zum Beispiel zur Förderplanung).
  • Die Lehrkräfte erkennen individuelle Entwicklungspotentiale zur Bearbeitung gängiger Fehlertypen und Fehlkonzepte und setzen zielführende Strategien zu deren Bearbeitung ein.
  • Analysen und Diagnosen erfolgen sowohl zur Ermittlung der individuellen Lernausgangslage als auch prozessbegleitend und anlassbezogen (zum Beispiel Auswertung von Leistungsnachweisen).
  • Lehrkräfte beobachten strukturiert Schülerinnen und Schüler bei Lernprozessen (zum Beispiel mit Hilfe eines Beobachtungsbogens, der individuelle Lernstrategien und Lernmotivationen erfassen hilft).
  • Lehrkräfte verständigen sich über den verbindlichen Einsatz von differenzierten Diagnoseinstrumenten und Verfahren zur Erhebung des Kompetenzstands.
  • Diagnoseergebnisse werden bei der Unterrichtsplanung herangezogen und gehen in die Förder- und Lernentwicklungsplanungen ein.
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[keine ergänzende Erläuterung zum Themenfeld]
  • Die Lehrkräfte setzen ihre diagnostische Kompetenz auf der Basis aktueller, relevanter Forschungsergebnisse um (zum Beispiel bei Teilleistungsstörungen, Förderschwerpunkten).
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Der Austausch über die konkrete Lern- und Persönlichkeitsentwicklung der einzelnen Schülerinnen und Schüler ermöglicht dem pädagogischen Personal, sich über die eigenen Sichtweisen zu vergewissern und diese zusammenzutragen. Zur Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrags stimmt sich das pädagogische Personal ab, um möglichst zielgerichtet, eindeutig und verlässlich zu handeln. Im Rahmen inklusiver Beschulung erfolgt die Förderplanung unter Einbindung der Förderlehrkräfte des zuständigen regionalen Beratungs- und Förderzentrums (rBFZ).
  • Lehrkräfte einer Lerngruppe stimmen sich bezüglich der Inhalte ab und nutzen dabei entstehende Synergien (zum Beispiel Arbeit mit Wochenpläne, Projektpläne).
  • Lehrkräfte einer Lerngruppe kommunizieren miteinander über den Umfang, die Struktur und die Zeitspanne von jeweils erteilten Hausaufgaben und treffen verbindliche Regelungen auf Basis der Vorgaben (zum Bespiel rechtliche Vorgaben, schulinterne Regelungen).
  • In regelmäßigen Treffen beraten Lehrkräfte einer Lerngruppe gemeinsam mit dem weiteren pädagogischen Personal die Lern- und Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler (zum Beispiel Klassenkonferenz, Pädagogische Konferenz).
  • Lehrkräfte sowie das weitere pädagogische Personal treffen Absprachen, wie sie mit den einzelnen Schülerinnen und Schülern in den Lerngruppen pädagogisch umgehen (zum Beispiel Sitzordnung, Verhalten bei Regelverstößen).
  • Lehrkräfte nutzen die verschiedenen, an der Schule vorhandenen Expertisen (zum Beispiel Förderschullehrkräfte, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Schulpsychologie, Schulsozialarbeit, Schulseelsorge), um die eigenen Sichtweisen zu Entwicklungsperspektiven hinsichtlich einzelner Schülerinnen und Schüler zu erweitern.
  • Förderpläne werden mit den Mitgliedern der Klassenkonferenz abgestimmt und die darin aufgeführten Maßnahmen in den eigenen Lehrprozessen berücksichtigt (zum Beispiel bei besonderen Begabungen, Lese-Rechtschreibschwierigkeiten).
  • Bei der Übernahme und Übergabe von Lerngruppen informieren sich die beteiligten Lehrkräfte über die umgesetzten Bereiche der curricularen Vorgaben und schulinternen Regelungen (zum Beispiel mithilfe eines Übergabedokuments).
  • Lehrkräfte einer Lerngruppe kooperieren im Team bezüglich der jeweiligen Leistungsnachweise (zum Beispiel Erstellen eines Klassenarbeitsplans, digitaler Stundenplan mit hinterlegten Unterrichtsinhalten).
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[keine ergänzende Erläuterung zum Themenfeld]
  • Förderdiagnostische Stellungnahmen für Schülerinnen und Schüler auf der Basis von informellen und standardisierten Tests sind die Grundlage der gemeinsamen Förder- und Entwicklungsplanung.
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Schülerinnen und Schüler kommen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Lebensbedingungen in die Schule. Ihre Verschiedenheit wird als Chance für soziales und persönliches Lernen betrachtet. Wertschätzung, Berücksichtigung der Vielfalt, die bestmögliche Förderung jeder und jedes Einzelnen und der schulischen Gemeinschaft sind Grundlagen des pädagogischen Handelns.
  • Die Mitglieder der Schulgemeinde schaffen förderliche Bedingungen für die gleichberechtigte und aktive Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler.
  • Neue Mitglieder der Schulgemeinde werden von der Schulgemeinde offen aufgenommen und eingebunden.
  • Der achtsame Umgang aller Beteiligten wird an der Schule gefördert.
  • Die Vielfalt von Lebensformen und Überzeugungen wird kennengelernt und wertgeschätzt (zum Beispiel durch kulturelle Veranstaltungen).
  • Akzeptanz und Toleranz unterschiedlicher Kulturen und Formen der Lebensgestaltung werden miteinander gelebt.
  • Auf Ausgrenzungen oder Diskriminierung wird an der Schule sofort reagiert.
  • Die Schulorganisation ist so angelegt, dass Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Ausgangsbedingungen und Potenzialen möglichst alle schulischen Angebote nutzen können.
  • Interessen aller Geschlechter werden bei der Gestaltung des Schullebens gleichermaßen berücksichtigt.
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[keine ergänzende Erläuterung zum Themenfeld]
  • Aufklärungsarbeit zu Behinderungen und Beeinträchtigungen wird aktiv betrieben und fördert die wertschätzende Haltung aller Mitglieder der Schulgemeinde.
  • Alle Schülerinnen und Schüler übernehmen im Rahmen ihrer körperlichen und psychischen Möglichkeiten Verantwortung für die Schule (zum Beispiel bei der Gremienarbeit).
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Lehr-Lernprozesse ermöglichen den Schülerinnen und Schülern mit ihren individuellen Lernständen und Fähigkeiten an die Inhalte anzuknüpfen. Dazu stellen die Lernarrangements Wahlmöglichkeiten oder passgenaue Herausforderungen zu den individuellen Voraussetzungen bereit. Insbesondere im Rahmen inklusiver Beschulung berücksichtigen Lehr-Lernprozesse lernzielgleiche und lernzieldifferente Bildungsgänge. Zur Umsetzung werden variable Lernarrangements genutzt (unter anderem bezogen auf Methode, Sozialform, Zugangsweisen zum Lerninhalt, digitale Medien). Unterschiedliche Differenzierungsformen werden angewendet (zum Beispiel Stufung, Themen-, Mengen-, Produkt-, Ergebnisdifferenzierung). Entsprechende Regelungen finden sich im schuleigenen Förderkonzept. Zusätzliche Angebote zum Fordern und Fördern sind von der Schule eingerichtet (zum Beispiel Mathematikrätsel, Förderung bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten). Bei Förderangeboten sind die Inhalte mit der individuellen Förderplanung der Schülerinnen und Schüler verknüpft.
  • Die Differenzierungsmaßnahmen ermöglichen die aktive Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler am Lehr-Lernprozess.
  • Unterschiedliche Lernzugänge und Wahrnehmungsformen werden berücksichtigt (unter anderem kognitiv, visuell, auditiv, ästhetisch, motorisch, haptisch).
  • Individuelle Lern- oder Förderpläne mit konkreten Maßnahmen, Zeitvorgaben und Vereinbarungen werden für die betreffenden Schülerinnen und Schüler im Lernprozess genutzt.
  • Auch didaktische Möglichkeiten der digitalen Medien werden zur individuellen Förderung angewandt (zum Beispiel individuelle Lernpläne, Diagnose, Rückmeldung, Wahlmöglichkeiten bei der Ergebnisdarstellung).
  • Schülerinnen und Schüler nutzen gestufte Lernangebote zur besonderen Forderung und Förderung.
  • Schülerinnen und Schüler haben Wahlmöglichkeiten bezüglich der Themen, der Arbeitsmenge, der Arbeitsform und der Ergebnisdarstellung.
  • Die Vielfalt der Schülerinnen und Schüler wird als Lernchance gesehen und zur Bereicherung für alle genutzt.
  • Schülerinnen und Schüler sind zunehmend in der Lage, bewusst aus den unterschiedlichen Angeboten zu wählen. Dabei orientieren sie sich an ihren Lernvoraussetzungen.
  • Unterstützungssysteme zur Förderung sind etabliert (zum Beispiel unterstützte Kommunikation, einfache Sprache).
  • Für Schülerinnen und Schüler nicht-deutscher Herkunftssprache sind Unterstützungsmaßnahmen vorhanden (zum Beispiel Vorlesefunktion durch digitale Medien).
  • Lehrkräfte, die Förderkurse geben, sind über die Förderplanungen der Schülerinnen und Schüler unterrichtet und knüpfen inhaltlich an den individuellen Erfordernissen an.
  • Computerbasierte Diagnoseinstrumente mit darauf abgestimmten Aufgaben werden zur Förderung aller Schülerinnen und Schüler eingesetzt (zum Beispiel quop).
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[keine ergänzende Erläuterung zum Themenfeld]
  • Förderpläne werden bei Schülerinnen und Schülern mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung sowie bei Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen der vorbeugenden Maßnahmen betreut werden, zur individuellen Rückmeldung herangezogen.
  • Die Lehrkraft ermöglicht durch die Förderplanarbeit den Schülerinnen und Schülern, den eigenen Lernprozess zu reflektieren und sich Ziele zu setzen.
  • Materialien und Informationen werden auf unterschiedlichen Lernniveaus, kompetenzorientiert, klar und verständlich angeboten (zum Beispiel durch visuelle Strukturierungshilfen).
  • Das Erreichen von differenzierten Lernzielen wird entlang entsprechender Kriterien überprüft und bewertet.
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Lernergebnisse beziehen sich sowohl auf erkennbare Kompetenzen und besondere Potenziale als auch auf weniger eindeutig fassbare Resultate, wie sie zum Beispiel im Bereich der kulturellen Bildung oder der Sozialkompetenzen zu finden sind. Der Erfolg einer Schule zeigt sich unter anderem darin, inwieweit sie es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, ihren Fähigkeiten gemäße Leistungen zu erbringen, adäquate Bildungslaufbahnen zu absolvieren und entsprechende Schulabschlüsse zu erreichen.
  • Schülerinnen und Schüler erreichen die anvisierten, lernzieldifferenzierten fachlichen Leistungen (zum Beispiel im Rahmen einer Lehr-Lerneinheit, in Betrachtung der erwarteten Jahrgangsergebnisse).
  • Schülerinnen und Schüler zeigen im fachlichen und überfachlichen Bereich die ihren Lernpotenzialen gemäße Leistung und erzielen individuell bestmögliche Abschlüsse.
  • Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, der die fachlichen Mindestanforderungen in standardisierten Lernstandserhebungen erreicht, und der Anteil der Schülerinnen und Schüler im Spitzenbereich fachlicher Leistungen liegen mindestens im Durchschnitt der Vergleichsgruppe.
  • Durchschnittsnoten zeigen sich auf hohem Niveau konstant oder verbessern sich.
  • Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler fühlen sich mit ihren Begabungen durch die Schule gefördert.
  • Inklusiv beschulte Schülerinnen und Schüler erlangen in lernzieldifferenten Bildungsgängen Abschlüsse.
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Neben der Ermöglichung zum Erreichen von schulischen Abschlüssen, sieht sich die Schule besonders darin verpflichtet, Voraussetzungen für ein möglichst selbstbestimmtes Leben der Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung zu schaffen sowie ihre selbstverständliche Beteiligung am gesellschaftlichen, demokratischen und kulturellen Leben zu unterstützen.
  • Die Schule nutzt inklusive Schulbündnisse (iSB), um einen bestmöglichen Übergang oder Abschluss für Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung oder mit einer vorliegenden Behinderung zu sichern.
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Ziel einer nachhaltigen schulischen Ausbildung ist die Nutzung des Gelernten im weiteren Leben. Um mit Veränderungen souverän umzugehen, benötigen die Schülerinnen und Schüler die Fähigkeit zum selbstständigen Lernen und Handeln sowie zur gesellschaftlichen Partizipation.
  • Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, realistische Lebensentwürfe aufzubauen und zu begründen.
  • Schülerinnen und Schüler entwickeln ein differenziertes, positives Selbstkonzept, mit dem sie Ihre weitere Entwicklung planen.
  • Schülerinnen und Schüler sind bezüglich ihrer zukünftigen Lebensgestaltung optimistisch. Sie zeigen eine positive Selbstwirksamkeitserwartung.
  • Schülerinnen, Schüler, Absolventinnen und Absolventen engagieren sich außerhalb der Schule demokratisch, sozial oder kulturell.
  • Schülerinnen, Schüler, Absolventinnen und Absolventen geben bei Befragungen an, sich durch die Schule für die Beteiligung am gesellschaftlichen, demokratischen und kulturellen Leben kompetent zu fühlen.
  • Schülerinnen und Schüler kennen Unterstützungsmöglichkeiten im Hinblick auf ihre weitere Lebensplanung.
  • Schülerinnen und Schüler zeigen Zivilcourage und beziehen zu zentralen Fragen des Miteinanders konstruktiv Stellung.
  • Schülerinnen und Schüler zeigen sich souverän in der Nutzung digitaler Medien zur Bewältigung alltäglicher Herausforderungen und Lernprozesse.
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[keine ergänzende Erläuterung zum Themenfeld]
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