Lernumgebung

VI.4.5 Die Lernumgebung ist anregend gestaltet und ermöglicht differenzierte sowie variable Lehr-Lernprozesse.
Lernumgebungen werden nach ästhetischen und pragmatischen Gesichtspunkten gestaltet. Einerseits wird auf eine als angenehm und anregend empfundene Lernatmosphäre geachtet. Andererseits sind Lernsituationen flexibel herstellbar, so dass unterschiedliche Methoden und Sozialformen sowie verschiedene Materialien und Medien zum Einsatz kommen können. Daneben sind Sicherheitsvorkehrungen sowie Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf in angemessener Weise berücksichtigt. Die Lehrkraft trägt Sorge für Sicherheitsaspekte der Lernumgebungen (zum Beispiel Nutzung von Geräten im Sport, naturwissenschaftliche Versuche).
  • Der Raum und das Mobiliar fördern konzentriertes sowie selbstständiges Arbeiten und ermöglichen variable Lernarrangements sowie individuelle Förderung (zum Beispiel schneller Wechsel von individuellen und kooperativen Lernformen).
  • Die Gestaltung des Unterrichtsraums ist auf schulinterne Curricula abgestimmt (zum Beispiel Methodencurriculum).
  • Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler tragen gemeinsam Verantwortung für den Raum (zum Beispiel Ordnung, Sauberkeit, Umgang mit Mobiliar, Aktualität der ausgestellten Arbeiten).
  • Materialien, Medien und Arbeitsgeräte stehen geordnet zur Verfügung und werden von den Schülerinnen und Schülern adäquat genutzt (zum Beispiel digitale Medien, Nachschlagewerke).
  • Berufsspezifische Arbeitsmittel und Arbeitsgeräte an Beruflichen Schulen entsprechen aktuellen Anforderungen (zum Beispiel Werkzeuge, Maschinen).
  • Produkte der Schülerinnen und Schüler werden im Raum in würdigender Weise präsentiert.
  • Digitale Lernumgebungen sind für alle Schülerinnen und Schüler einfach, niederschwellig zugänglich und strukturiert gestaltet.
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