Kognitive Aktivierung

VI.1.4 Der Lehr-Lernprozess ist kognitiv aktivierend.
Durch kognitiv aktivierende Aufgabenstellungen, Gesprächsführung und Einsatz von Materialien wird die aktive Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem Lerngegenstand gefördert. Selbstständiges Denken und Handeln wird angeregt. Die kognitive Aktivierung wird durch die Ermutigung zu Denk- und Arbeitsprozessen auf herausforderndem kognitivem Niveau (zum Beispiel Begründen, Vergleichen, Analysieren) und die Nutzung von offenen sowie problemorientierten Zugängen wahrscheinlich.
  • Die Aufgabenauswahl unterstützt die kognitive Aktivierung (zum Beispiel komplexe, problemorientierte oder offene Aufgaben).
  • Die Lehrkräfte ermöglichen eine fachspezifische Orientierung, so dass Schülerinnen und Schüler sich aufgefordert sehen, selbst Fragen zu stellen, Behauptungen zu begründen, zu argumentieren und weiterzudenken.
  • Individuelle Herangehensweisen und Lösungswege der Schülerinnen und Schüler werden als Lernchance gesehen und im Lehr-Lernprozess entsprechend genutzt.
  • In Arbeitsphasen geben die Lehrkräfte gezielte Denkanstöße oder stellen Fragen, die zum fachlichen Weiterdenken anregen.
  • Es herrscht ein konstruktiver und angstfreier Umgang mit Fehlern. Die Lehrkräfte nutzen Fehler als Lernmomente zur konstruktiven Weiterentwicklung.
  • Durch die transparente Trennung von bewerteten und unbewerteten Phasen wird das Problemlösen, Argumentieren und Vergleichen unterstützt.
  • Schülerinnen und Schüler fühlen sich gefordert und ernst genommen; ihre Potenziale werden berücksichtigt und ausgeschöpft.
  • Lernfreude und Neugier werden gestärkt.
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