Kooperatives Lernen

VI.3.3 Lehr-Lernprozesse fördern kooperatives Lernen.
Schülerinnen und Schüler lernen in einem methodisch strukturierten Prozess miteinander und voneinander. Sie bringen bereitwillig Wissen und Können ein, grenzen nicht aus und übernehmen Verantwortung für den Gruppenprozess und das Gruppenergebnis. Das kooperative Lernen impliziert auch die Zusammenarbeit der Lernenden an einem gemeinsamen Produkt, wie es vor allem im Zusammenhang der Kompetenzen in der digitalen Welt verstärkt diskutiert wird. Im nicht-deutschen Sprachraum wird dafür häufig auch der Begriff „collaboration“ verwendet.
  • Kooperative Arbeitsformen sind selbstverständlicher Bestandteil der alltäglichen Lehr-Lernprozesse.
  • Lehrkräfte erteilen geeignete Aufträge für kooperatives Lernen.
  • Lehrkräfte sorgen für ein angemessenes Lernarrangement (zum Beispiel Sitzordnung, Raumnutzung, Einsatz von Lernplattformen).
  • Regeln und Rollen bei Partner- und Gruppenarbeiten sind angelegt (zum Beispiel Zeitwächterin oder Zeitwächter, Moderation, Verantwortung für die Präsentation). Auf ihre Einhaltung wird geachtet.
  • Schülerinnen und Schüler unterstützen sich bei kooperativen Lernformen gegenseitig und übernehmen Verantwortung für den gemeinsamen Lernprozess.
  • In Gruppen erarbeitete Inhalte werden systematisch für andere Schülerinnen und Schüler zusammengestellt.
  • Prozesse und Ergebnisse von kooperativen Lernphasen werden entlang spezifischer Kriterien reflektiert.
  • Schülerinnen und Schüler erleben die unterschiedlichen Kompetenzen in der Gruppe sowie kooperative Lernformen insgesamt als Bereicherung.
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