Lernkompetenz

VI.2.3 Die Förderung von Lernkompetenz ist Prinzip des Lehr-Lernprozesses.
Lernkompetenz wird in der Schule so aufgebaut, dass sich Schülerinnen und Schüler mithilfe von Arbeitstechniken und Lernstrategien Lernbereiche erschließen können. Zur Lernkompetenz zählt unter anderem die Fähigkeit zur Problemanalyse sowie der zielgerichtete Einsatz von Lernstrategien. Grundlegende Medienkompetenz befähigt zur Nutzung und Reflexion aller Medien und ihrer Inhalte. Durch die Kenntnis der unterschiedlichen methodischen Zugänge und Perspektiven zu Phänomenen erhöhen die Schülerinnen und Schüler ihre Variabilität im Denken und ihre Fähigkeit, Probleme zu lösen.
  • Der Einsatz unterschiedlicher Medien trägt zur effizienten Gestaltung und Begleitung selbstgesteuerter Lernprozesse bei (unter anderem Bücher, Zeitschriften, E-Portfolios, Lernprogramme, Lernplattformen).
  • Verschiedene Lernstrategien und Arbeitstechniken kommen flexibel und angemessen zum Einsatz (zum Beispiel Textmarkierung, Mind-Map, Referat, Planarbeit, Projektarbeit).
  • Auf erarbeitete Methoden und Strategien wird im Lehr-Lernprozess kontinuierlich zurückgegriffen. Sie werden im Laufe der Schulzeit entwickelt und zunehmend erweitert und vertieft.
  • Schülerinnen und Schüler können Informationen gezielt suchen, verarbeiten und dokumentieren.
  • Schülerinnen und Schüler analysieren und bewerten Medien und ihre Darstellungen hinsichtlich der Interessen und Wirkungen.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind mit zentralen Denk- und Arbeitsweisen der Fächer vertraut (zum Beispiel beim Argumentieren, Begründen).
  • Verschiedene Zugänge zu einem Phänomen werden thematisiert und erörtert (zum Beispiel Wasser als Lebensgrundlage, Wasser als Energielieferant, Verteilungsproblematik beim Trinkwasser).
  • Lehrkräfte geben vor allem jüngeren und leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern eine Hilfestellung zur Strukturierung ihrer Lernaufträge (zum Beispiel eine Vorlage für einen Wochenplan, Zeitangaben, Checklisten).
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