Ergebnisse von Bildungs- und Erziehungsprozessen sind nicht ausschließlich auf schulische Faktoren zurückführen, sondern unter anderem von sozio-ökonomischen Verhältnissen, vom Lebensumfeld, vom Vorhandensein oder Nichtvorhandensein externer Unterstützungsmöglichkeiten und von den Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler abhängig. Davon unbenommen kommt der Schule die Aufgabe zu, die Qualität der Lehr- Lernprozesse aufgrund der Lernergebnisse und den damit verbundenen Wirkungen zu hinterfragen. Durch sogenannte „faire Vergleiche“ bei standardisierten Erhebungen, die den Schulkontext berücksichtigen, wird die Schule dabei unterstützt (zum Beispiel Zentrale Lernstandserhebungen). Sie stellt die internen und externen Informationen für schulinterne Qualitätsverfahren zusammen, um beispielsweise ihr Schulcurriculum zu verbessern. Gewonnene Rückschlüsse werden durch Gremienbeschlüsse in schulinterne Regelungen, zum Beispiel in verbindliche Prozesse und Konzepte, überführt. Damit kommt die Schule ihrem Auftrag zur Entwicklung und Sicherung ihrer schulischen Qualität nach.